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a.

Das Untersuchen eines Patienten, das Stellen einer Diagnose und die ärztliche Nah- oder Fernheilbehandlung. Darunter fallen auch vorsorgliche Untersuchungen (check-ups), Leistungen im Bereich der Psychiatrie sowie Zweituntersuchungen (second opinions).

 

b.

Besondere Leistungen bei Mutterschaft, wie Kontrolluntersuchungen, Geburtsvorbereitung oder Stillberatung.

 

c.

Untersuchungen, Beratungen und Behandlungen, die mit künstlicher Befruchtung, Empfängnisverhütung oder Schwangerschaftsabbruch im Zusammenhang stehen.

 

d.

Medizinische Berichte oder Gutachten zur Abklärung sozialversicherungsrechtlicher Ansprüche ( sonstige Gutachten unter Ziff. 2.1.2 Bst. a und Ziff. 14).

 

Sozialversicherungsrechtliche Ansprüche liegen vor, sofern der Anspruch auf einem der nachfolgend abschliessend aufgezählten Gesetze basiert:

 

 

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10);

 

Bundesgesetz vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20);

 

Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40);

 

Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10);

 

Bundesgesetz vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20);

 

Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 über die Militärversicherung (MVG; SR 833.1);

 

Bundesgesetz vom 25. September 1952 über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (EOG; SR 834.1);

 

Bundesgesetz vom 20. Juni 1952 über die Familienzulagen in der Landwirtschaft (FLG; SR 836.1);

 

Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0).

 

e.

Das Verabreichen und Applizieren von Medikamenten (z.B. Spritzen, Tabletten) und medizinischen Hilfsmitteln (z.B. Verbandsmaterial, Schienen, Fixationsmaterial) durch die behandelnde Person im Rahmen einer Heilbehandlung.

 

Dazu gehört auch das Impfen zur Vorbeugung von Krankheiten einschliesslich Impfungen vor Auslandreisen.

 

f.

Implantate und andere mit dem Körper verbundene Prothesen, die im Rahmen einer Heilbehandlung fest eingesetzt werden und die nicht ohne operativen Eingriff vom Körper entfernt und wieder eingesetzt werden können (z.B. künstliches Hüftgelenk, Herzschrittmacher).

 

g.

Medizinische Vorbereitungshandlungen für das Einpassen von Prothesen, die ohne operativen Eingriff entfernbar sind ( abnehmbare Prothesen; Ziff. 2.1.2 Bst. c) und orthopädischen Apparaten ( Ziff. 13).

 

h.

Untersuchungen, Beratungen und Behandlungen, die der Hebung des Wohlbefindens oder der Leistungsfähigkeit dienen oder aus ästhetischen Gründen vorgenommen werden, sofern sie vom Arzt oder von der Ärztin selbst erbracht werden. Wenn die Untersuchungen, Beratungen und die oben erwähnten Behandlungen durch einen angestellten Arzt vorgenommen werden, der unter der Verantwortung eines Arztes steht, welcher über eine Berufsausübungsbewilligung verfügt (und in dessen Räumlichkeiten der angestellte Arzt praktiziert), werden diese Leistungen von der Steuer ausgenommen, sofern für den angestellten Arzt keine kantonale Berufsausübungsbewilligung verlangt wird. Ist der Besitz einer solchen Bewilligung zwingend erforderlich, dann sind nur die Behandlungen desjenigen Arztes, der über diese Bewilligung verfügt, von der Steuer ausgenommen.


20.06.2016
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