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Die Beherbergung (inkl. Gebühren für Telefonanschluss und -gespräche sowie Radio- und Fernsehanschluss, selbst bei separater Rechnungsstellung) und die Betreuung von Patienten sind von der Steuer ausgenommen. Die im Tagesansatz enthaltene Verpflegung (einschliesslich allfälliger Diätzuschläge) ist ebenfalls von der Steuer ausgenommen. Die im Zusammenhang mit einem besseren Zimmer (Aufschlag für ein Einzelzimmer) erbrachten Leistungen gelten als Teil der Beherbergung und sind von der Steuer ausgenommen.

 

Im Fall eines Spitalaufenthaltes eines erkrankten Kindes oder Erwachsenen sowie im Fall des Wochenbettes ist auch die Beherbergung und Verpflegung einer eng verbundenen Begleitperson von der Steuer ausgenommen.

 

Verpflegungs- und sonstige Leistungen, die nicht im Tagesansatz enthalten sind und separat fakturiert werden (z.B. Reinigung des Zimmers, Waschen und Flicken der persönlichen Kleidung, Verpflegungsleistungen in der Cafeteria oder in einem Restaurant, Gebühren von Gesprächen in Telefonkabinen/-stationen, Verkauf von Gegenständen an einem Kiosk oder in einem Blumenladen), sind zum massgebenden Steuersatz steuerbar.

 

Die Verpflegung von Besuchern und des eigenen Personals ist zum Normalsatz steuerbar ( MWST-Info Privatanteile).

 

Für Patienten getätigte Auslagen (z.B. Taxi oder Coiffeur), die ihnen weiterfakturiert werden, sind nicht dem Umsatz des Spitals zuzuordnen und berechtigen somit auch nicht zum Vorsteuerabzug (selbst wenn die entsprechende Auslage MWST-pflichtig ist), falls das Spital die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt (Art. 20 Abs. 2 MWSTG):

 

a.

Es kann nachweisen, dass es als Stellvertreter handelt, und kann die vertretene Person eindeutig identifizieren;

b.

es gibt dem Leistungsempfänger das Bestehen eines Stellvertretungsverhältnisses ausdrücklich bekannt oder dieses ergibt sich aus den Umständen.

 

Im Fall der vorgenannten Auslagen geht die ESTV davon aus, dass sich aus den Umständen ein Stellvertretungsverhältnis ergibt. Das Spital hat demnach auf Begehren der ESTV einerseits nachzuweisen, dass es als Stellvertreter handelt, und andererseits gegenüber der ESTV die vertretene Person zu identifizieren (z.B. gestützt auf einen mit der vertretenen Person abgeschlossenen Vertrag oder die Belege des getätigten Geschäftes). Diese Auslagen sind als Durchlaufposten zu verbuchen.

 

Für weitere Informationen siehe MWST-Branchen-Info Hotel- und Gastgewerbe.


22.11.2016
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