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Gemäss den Ausführungen unter Ziffern 13.1 und 13.2 kann auf den Aufwendungen (Materialien) für die abnehmbaren Prothesen - da der daraus erzielte Umsatz steuerbar ist - die Vorsteuer vollumfänglich geltend gemacht werden, während auf den Aufwendungen (Materialien) für die im Rahmen einer Heilbehandlung eingesetzten Implantate und anderen mit dem Körper fest verbundenen Prothesen kein Vorsteuerabzug zulässig ist.

 

Beim Einkauf der Materialien ist die zukünftige Verwendung oftmals noch nicht bestimmt und eine direkte Zuordnung daher nicht immer möglich.Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, den Vorsteuerabzug auf den Aufwendungen für die abnehmbaren Prothesen annäherungsweise wie folgt zu ermitteln:

  • Die Materialien für die Herstellung oder Reparatur von Prothesen aller Art sind auf einem separaten Aufwandkonto zu verbuchen;
  • die Umsätze aus Lieferungen von abnehmbaren Prothesen sowie von fest eingesetzten Prothesen (z.B. Implantaten, festsitzendem Zahnersatz) sind je auf separaten Ertragskonti zu verbuchen.

Bei der annäherungsweisen Ermittlung kann die Vorsteuer auf den Materialien im Verhältnis des steuerbaren Umsatzes aus abnehmbaren Prothesen zum gesamten Prothesenumsatz geltend gemacht werden.

 

Das gleiche Vorgehen kann bei den für die Herstellung von Prothesen gemischt eingesetzten Betriebsmitteln (z.B. Werkzeugen, Maschinen) angewandt werden.

 

Für weitere Informationen siehe MWST-Info Vorsteuerabzug und Vorsteuerkorrekturen.

 


17.07.2013
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