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Für die Ermittlung des Werts der Verpflegung des Einzelfirmeninhabers und seiner nicht im Betrieb mitarbeitenden Familienangehörigen, Freunden und Bekannten können die Werte gemäss Merkblatt N1 (zurzeit gültige Fassung N1/2007) der Direkten Bundessteuer berücksichtigt werden ( Anhang 14).

 

Wenn eine steuerpflichtige Person diese Vereinfachung nicht anwenden möchte, kann sie die Versteuerung effektiv vornehmen. In diesem Fall führt sie geeignete, leicht überprüfbare Aufzeichnungen.

 

Macht die steuerpflichtige Person von der Vereinfachung Gebrauch, gelten die im Merkblatt N1 der Direkten Bundessteuer aufgelisteten Pauschalbeträge (z.B. für Erwachsene 6’480 Franken pro Jahr bzw. 540 Franken pro Monat). Diese Ansätze, die als brutto (inkl. MWST) zu verstehen sind, können auch auf die einzelnen Mahlzeiten aufgeteilt werden. In diesem Fall gelten pro Mahlzeit und Person die folgenden Mahlzeitenansätze:

 

- Frühstück

CHF

3.00

- Mittagessen

CHF

8.00

- Abendessen

CHF

7.00

 

Ob die Jahres- beziehungsweise Monatspauschale oder die Mahlzeitenansätze gewählt werden, ist der steuerpflichtigen Person überlassen. Da es jedoch bei der Berechnung der Vorsteuerkorrektur der vorgenannten Beträge darauf ankommt, welche Personen verpflegt werden, empfiehlt die ESTV aus Praktikabilitätsgründen, nach Möglichkeit die Jahres- beziehungsweise Monatspauschalen anzuwenden. Denn je nach Personengruppe kommen unterschiedliche Steuersätze zur Anwendung.

 

Dabei gilt es die folgenden Personengruppen zu unterscheiden:

  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr (zur Abgrenzung dient das Kalenderjahr; bis Ende des Jahres, in welchem der Jugendliche 18-jährig wird, gilt er als unter 18-jährig):
    Für den gesamten Betrag ist eine Vorsteuerkorrektur zum reduzierten Satz vorzunehmen.

  • Erwachsene:
    Vorsteuerkorrektur: 2/3 zum reduzierten Satz und 1/3 zum Normalsatz.

 

Allfällige Entnahmen von Tabakwaren sind in den obgenannten Ansätzen nicht enthalten. Bei solchen Entnahmen ist die Vorsteuerkorrektur immer zum Normalsatz vorzunehmen.

 

Die mit obigen Ansätzen ermittelten Beträge sind von der steuerpflichtigen Person mindestens einmal pro Jahr als Vorsteuerkorrektur (Eigenverbrauch) zum jeweiligen Steuersatz zu deklarieren.


19.08.2013
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