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Auf dem Lohnausweis ist der Wert anzugeben, der dem Arbeitnehmer dadurch zufliesst, dass er von seinem Arbeitgeber Gratisverpflegung und/oder Gratisunterkunft erhält. Die entsprechenden Ansätze können dem Merkblatt N2/2007 bzw. NL1/2007 (für Arbeitnehmer der Land- und Forstwirtschaft) der direkten Bundessteuer entnommen werden.

 

Die gratis abgegebene Verpflegung stellt eine entgeltliche Leistung dar und unterliegt der MWST zum massgebenden Steuersatz. Verlangt der Arbeitgeber für die Verpflegung vom Personal ein Entgelt (z. B. auch durch Lohnabzug), ist dieses als steuerbarer Umsatz zu deklarieren. Ist zusätzlich ein Betrag in Ziffer 2.1 des Lohnausweises zu deklarieren, so ist auch auf diesem Betrag die MWST zum massgebenden Steuersatz geschuldet.

 

Bei der entgeltlichen Leistung des Arbeitgebers für die Unterkunft (z. B. Zurverfügungstellung von Personalwohnungen) handelt es sich um eine von der Steuer ausgenommene Vermietung zu Wohnzwecken ohne Möglichkeit der freiwilligen Versteuerung (Option ausgeschlossen im Sinne von Art. 22 Abs. 2 Bst. b MWSTG). Falls sich die in diesem Rahmen vermieteten Räumlichkeiten in einer Immobilie befinden, bei welcher grundsätzlich das Vorsteuerabzugsrecht besteht (z. B. in einem Hotel), so ist aufgrund der gemischten Verwendung der Liegenschaft eine Vorsteuerkorrektur vorzunehmen. Die Aufwendungen, die direkt der Vermietung der Personalwohnung zugeordnet werden können, berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug.

 

Weitere Informationen zu den Personalunterkünften können der MWST-Branchen-Info Hotel- und Gastgewerbe entnommen werden.

 

Informationen zur Vermietung von Fahrnisbauten (u. a. Wohncontainer) können der MWST-Branchen-Info Liegenschaftsverwaltung / Vermietung und Verkauf von Immobilien entnommen werden.

 

Die Ansätze zur Festlegung der Bemessungsgrundlage bei Warenbezügen in Bäckereien/Konditoreien, Lebensmittelgeschäften, Milchhandlungen, Metzgereien, Restaurants und Hotels durch mitarbeitende Gesellschafter (bei Personengesellschaften oder GmbH) oder Aktionäre können dem Merkblatt N1/2007 der direkten Bundessteuer entnommen werden. Diese Leistungen sind als Lieferung zum massgebenden Steuersatz abzurechnen.

 

Praxisänderung infolge Überprüfung der Praxis durch die ESTV (Publikationsdatum: 13.08.2021; vgl. betreffend zeitliche Wirkung MWST-Info Zeitliche Wirkung von Praxisfestlegungen).


13.08.2021
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