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Bezahlt ein Mitarbeiter/Arbeitnehmer für die Verpflegung am Familientisch seiner Gastfamilie direkt mindestens die Ansätze gemäss Merkblatt N2/2007 der direkten Bundessteuer, so hat dies mehrwertsteuerlich keine Konsequenzen (die Einnahmen werden dem privaten Bereich der Gastfamilie zugeordnet). In der Geschäftsbuchhaltung dürfen keine Aufwendungen für diese Mahlzeiten erfasst werden.

 

Bei unentgeltlicher Abgabe der Mahlzeiten durch die Gastfamilie müssen im Lohnausweis des Arbeitnehmers die Ansätze gemäss Merkblatt N2/2007 der direkten Bundessteuer deklariert werden. Die gratis abgegebene Mahlzeit stellt eine entgeltliche Leistung dar und unterliegt der MWST zum Normalsatz.

 

Werden die Mahlzeiten unter den Ansätzen des erwähnten Merkblatts abgegeben und ist der Differenzbetrag im Lohnausweis zu deklarieren, so ist auf diesem Betrag die MWST zum Normalsatz geschuldet ( Ziff. 7.4.4, Berechnungsbeispiel 1).

 

Praxisänderung infolge Überprüfung der Praxis durch die ESTV (Publikationsdatum: 13.08.2021; vgl. betreffend zeitliche Wirkung MWST-Info Zeitliche Wirkung von Praxisfestlegungen).


13.08.2021
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