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Nachfolgend werden die für diese Publikation wichtigen Begriffe umschrieben.

 

a.

Lohnausweisempfänger

Darunter fallen sämtliche Personen, welche einer unselbstständigen Tätigkeit nachgehen und dafür einen Lohnausweis erhalten; dazu gehören - nebst dem Personal - auch Verwaltungs- und Stiftungsräte. Den Lohnausweisempfängern gleichgestellt sind ehemalige Angestellte, beispielsweise Rentner mit Rentnerbescheinigung aber auch sonstige ehemaligen Angestellte, welche aufgrund des seinerzeitigen Arbeitsvertrages oder einer Vereinbarung auch nach dem Austritt aus dem Unternehmen Anrecht auf Leistungen haben.

 

Ebenfalls als Lohnausweisempfänger gelten in einer Personengesellschaft (Kollektiv- und Kommanditgesellschaft) mitarbeitende Teilhaber oder deren mitarbeitenden Ehepartner (dies unabhängig der steuerlichen Qualifikation bei den direkten Steuern). Gleiches gilt für im Betrieb mitarbeitende Ehepartner von Inhabern von Einzelunternehmungen. Es ist unwesentlich, ob für diese Personengruppen ein Lohnausweis ausgestellt wird oder nicht. Den Ehepartnern gleichgestellt sind die eingetragenen Partner.

 

b.

Eng verbundene Personen (Art. 3 Bst. h MWSTG)

Als eng verbundene Personen gelten Inhaber von mindestens 20 Prozent des Stamm- oder Grundkapitals eines Unternehmens oder von einer entsprechenden Beteiligung an einer Personengesellschaft oder ihnen nahe stehende Personen. Ebenfalls als eng verbundene Personen gelten Stiftungen und Vereine, zu denen eine besonders enge wirtschaftliche, vertragliche oder personelle Beziehung besteht. Nicht als eng verbundene Personen gelten Vorsorgeeinrichtungen. Arbeiten eng verbundene Personen im Unternehmen mit, gehören sie zur Personengruppe der Lohnausweisempfänger (Art. 47 Abs. 5 MWSTV).

 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema können der MWST-Info Steuerbemessung und Steuersätze entnommen werden.

 

c.

Nahe stehende Personen

Als nahe stehende Personen gelten Personen, welche zum Beteiligungsinhaber in einem besonderen persönlichen (z.B. verwandtschaftlichen) oder wirtschaftlichen Verhältnis stehen. Es kann sich dabei beispielsweise um Familienangehörige oder Schwestergesellschaften handeln.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema können der MWST-Info Steuerbemessung und Steuersätze entnommen werden.

 

d.

Naturaldividenden und Beteiligungserträge

Dabei handelt es sich um Leistungen, welche bei deren Ausschüttung durch das Unternehmen der Verrechnungssteuer unterliegen ( Ziff. 6).

 

e.

Bemessungsgrundlage
Als Bemessungsgrundlage für die Ermittlung der Steuer gilt das Entgelt
(Art. 24 MWSTG).

 

Änderung des MWSTG per 01.01.2018.


11.06.2018
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