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Jegliche Entnahmen durch die Inhaber führen, sofern bei den seinerzeitigen Bezügen der Leistungen die Vorsteuer geltend gemacht wurde, zu einer Vorsteuerkorrektur. Bei selber hergestellten Gegenständen gilt der vorsteuerbelastete Warenwert beziehungsweise Einkaufspreis zuzüglich einem Zuschlag von 33 % für die Ingebrauchnahme der Infrastruktur (vorbehalten bleibt der effektive Nachweis der Vorsteuern für die Ingebrauchnahme der Infrastruktur) als Bemessungsgrundlage für die vorzunehmende Vorsteuerkorrektur (Art. 69 Abs. 3 MWSTV).

 

Bei Bezügen von Leistungen für private Zwecke (ausserhalb der unternehmerischen Tätigkeit) gibt es keine Freigrenze (Art. 31 Abs. 2 Bst. a MWSTG).

 

Weitere Informationen können der MWST-Info Nutzungsänderungen entnommen werden.


Beispiel 1
Entnahme von Handelsware (Fahrrad)
Herr Muster, Inhaber eines Fahrradgeschäftes, entnimmt seinem Betrieb für private Zwecke (Art. 31 Abs. 2 Bst. a MWSTG) ein Kinderfahrrad. Der Einstandspreis nach vorgenommenem Vorsteuerabzug von 7,7 % beträgt 450 Franken.

 

Gemäss Artikel 31 Absatz 1 MWSTG fallen die Voraussetzungen für einen Vorsteuerabzug durch die Entnahme für diesen privaten Zweck nachträglich weg; die bereits abgezogene Vorsteuer ist demnach zu korrigieren:

 

7,7 % von CHF 450 = Vorsteuerkorrektur CHF 34.65

 

Beispiel 2
Selber hergestellte Gegenstände
Möbelschreiner Muster stellt für seine Privatwohnung einen neuen Tisch her. Der Einstandspreis des dafür verwendeten Materials (vorsteuerbelastet bezogen) beträgt 1'200 Franken (exkl. MWST).

 

Die Bemessungsgrundlage für die Vorsteuerkorrektur ist der Einstandspreis des benötigten Materials (exkl. MWST) zuzüglich einem Zuschlag von 33 % für die Ingebrauchnahme der Infrastruktur.

 

in CHF

Vorsteuer auf dem Materialwert

92.40

Zuschlag für Ingebrauchnahme der Infrastruktur: 33 %

    30.50

Vorzunehmende Vorsteuerkorrektur (7,7 %)

122.90



20.07.2018
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