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Stellt der Arbeitgeber dem Kantinenbetreiber die Infrastruktur für den Kantinenbetrieb zur Verfügung und verlangt dafür ein Entgelt oder vereinbart an dessen Stelle eine entsprechende Gegenleistung (z.B. verbilligte Essensabgabe), so besteht zwischen Arbeitgeber und Kantinenbetreiber ein Leistungsverhältnis.

 

Beim Zurverfügungstellen der Kantineninfrastruktur handelt es sich um eine von der Steuer ausgenommene Raumvermietung nach Artikel 21 Absatz 2 Ziffer 21 MWSTG. Die Investitionen und Aufwendungen beim Arbeitgeber berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug.

 

Informationen betreffend die Optionsmöglichkeit für die Versteuerung der von der Steuer ausgenommenen Raumvermietung sind in der MWST-Info Steuerobjekt wiedergegeben.

 

Optiert der Arbeitgeber für die Vermietung der Räumlichkeiten an den Kantinenbetreiber, so ist dies - selbst dann, wenn es zwischen beiden Parteien zu keinen Geldflüssen kommt - auf der Rechnung des Vermieters oder in der Vereinbarung zwischen beiden Parteien mittels Ausweis der Steuer anzuzeigen.

Der Kantinenbetreiber hat folgende Beträge zum Normalsatz zu versteuern:

  • Einnahmen aus dem Personalrestaurant;

  • allfällige Zuschüsse des Auftraggebers;

  • Mietwert der unentgeltlich oder unter dem Marktwert überlassenen Infrastruktur.

 

Bemessungsgrundlage für das Überlassen der Infrastruktur bildet die vereinbarte Gegenleistung (z.B. den Betrag, um den die Essen billiger abgegeben werden müssen). Ist die effektive Berechnung nicht möglich (z.B. mangels entsprechender Unterlagen), kann nach der folgenden annäherungsweisen Ermittlung vorgegangen werden:

 

Total Warenaufwand (Ess- und Trinkwaren) beim Kantinenbetreiber, davon 30 % (bei Vorhandensein beziehungsweise Gebrauch einer Küche durch den Kantinenbetreiber) resp. 15 % (sofern keine Küche vorhanden ist oder eine solche durch den Kantinenbetreiber nicht benützt wird) als Bemessungsgrundlage für den entgeltlichen Mietwert der Infrastruktur.

 

Den Vorsteuerabzug auf den ausgerichteten Zuschüssen kann der Arbeitgeber im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit gemäss Artikel 28 ff. MWSTG vornehmen.


31.05.2016
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