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Einem Mitarbeiter wird ein überwiegend geschäftlich genutztes Fahrzeug für Privatfahrten zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen rechnet den Privatanteil pauschal ab und verlangt vom Mitarbeiter zusätzlich einen Kostenbeitrag (z. B. für erhöhten Versicherungsschutz auf Wunsch des Mitarbeiters). Dieser Kostenanteil ist als Nebenleistung (Art. 19 Abs. 4 MWSTG) zur privaten Fahrzeugnutzung zu qualifizieren und teilt steuerlich dessen Schicksal.

 

Beispiel
Der Mitarbeiter des Unternehmens XY verfügt für die Ausübung seiner Tätigkeit über ein Geschäftsfahrzeug mit einem Neupreis von CHF 40‘000 (exkl. MWST). Das Fahrzeug darf ebenfalls für private Zwecke genutzt werden. Auf Wunsch des Mitarbeiters schliesst das Unternehmen eine Zusatzversicherung ab, deren Prämien von CHF 50.00 pro Monat dem Mitarbeiter mittels Lohnabzug belastet werden. Die Privatanteile werden durch das Unternehmen mittels Pauschalen berechnet und auf dem Lohnausweis unter Ziffer 2.2 deklariert.

 

Berechnung der geschuldeten Mehrwertsteuer:
Kaufpreis: CHF 40‘000 (exkl. MWST),
davon 0,9 % (bis 31. Dezember 2021: 0,8 %) pro Monat: CH 360 pro Monat = CHF 4‘320 pro Jahr
Kosten der Versicherung: CH 50 pro Monat = CHF 600 pro Jahr
Zu deklarierender Betrag (Bemessungsgrundlage): CHF 4‘920
Steuerberechnung: 7,7 % von CHF 4‘920 (107,7 %) = CHF 351.75

 

Praxisänderung infolge Überprüfung der Praxis durch die ESTV (anwendbar ab 01.01.2022; vgl. betreffend zeitliche Wirkung MWST-Info Zeitliche Wirkung von Praxisfestlegungen).


08.12.2021
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